Ben J. Siegrist
Achern, DE
Komodo anders erlebt
Nach mehreren Besuchen in Komodo suchte ich eine tiefere Perspektive. Die Behike Phinisi bot genau das – nicht die üblichen Hotspots im Pulk, sondern ruhige Ankerplätze wie Kalong Island, wo wir das kollektive Flugverhalten der Fledermäuse beobachteten, ohne andere Boote in Sicht. Die Crew arbeitet mit lokalen Guides, die nicht nur Englisch sprechen, sondern echtes Wissen vermitteln. Mein Standard Cabin war kompakt, aber mit hochwertigen Materialien – das Holzdekor erinnert an traditionelle phinisi-Bauweise, modern interpretiert. Das Frühstück war vielfältig, mit frischem Obst und hausgemachtem Joghurt. Lediglich die Dusche hatte etwas Druckverlust – selten, aber auffällig nach einem langen Schnorchel-Tag. Bei Kanawa Island hatten wir das Riff fast für uns allein. Kein Massenbetrieb, sondern ein feeling of discovery. Die Abende verbrachte ich oft auf dem Vordeck mit einem Buch, während die Crew leise das Schiff manövrierte. Kein Luxus durch Opulenz, sondern durch Präsenz. Die Behike Phinisi ist für Reisende, die mehr wollen als nur einen drone shot – sondern ein Verständnis für den Ort.










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